Rahmenvertrag über die Lieferung inklusive Montage von Schülerfächerschränken, Stahlschränken und Schwerlastregalen für die Schulen in Trägerschaft der Stadt Essen
Angebotsfrist: noch 6 Tage· 3 Lose
| Auftragnehmer | Angebote | Auftragswert | Zuschlag |
|---|---|---|---|
| 1 | 1000€ | 29.06.2026 |
Beschaffung von Spinden für die Klinikum Oldenburg AöR
Der Auftrag kann aufgrund von Ausschließlichkeitsrechten, darunter von Rechten des geistigen Eigentums, nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden. Anforderungen für die Implementierung von Spinden im Alt- und Neubau:
- schwarz-weiß-Kleidertrennung nach den geltenden Arbeitsschutz- und Hygienerichtlinien im Krankenhaus
- Möglichkeit der zusätzlichen Aufbewahrung von Schuhen, Taschen und Helmen
- integrierte Sitzbank
- eingebaute Lüftung
- elektronisches Schließsystem
- platzsparend mindestens 180 Spinde auf 40 qm
Begründung:
Bereits seit mehreren Jahren besteht im Klinikum Oldenburg ein Platzmangel bei Umkleiden und Spinden für das Personal. Zusätzlich steigt der Bedarf an Server- und Technikräumen, da die Anforderungen an die medizinische Versorgung kontinuierlich zunehmen. Da diese Räume nicht direkt auf den Stationen realisiert werden können, müssen Räume im Untergeschoss freigezogen werden. Dort befinden sich jedoch bereits die knappen Spinde und Umkleiden des Personals. Zudem erfordert die Spindverwaltung einen hohen organisatorischen Aufwand. Die regelmäßige Fluktuation der Mitarbeitenden erfordert stetige Kontrollen der Spindverteilung. Durch ein digitalisiertes Spindsystem, dass an die Personalsoftware angebunden ist, könnte die Vergabe der Spinde automatisiert erfolgen.
Ein weiterer Punkt betrifft die Kleiderausgabe. Zukünftig soll eine Kleiderausgabe über Automaten erfolgen. Zentral liegt der Ausgabeort im Übergang vom Bestand zum Neubau (Bauteil B). Ein zweiter Standort wird im Untergeschoss der Kinderklinik (Bauteil A) eingerichtet. Diese Standorte versorgen Mitarbeitende in den Neubauten sowie im angrenzenden Bestand. Zwischen diesen Bereichen besteht jedoch ein größerer Abschnitt mit einer zentralen Umkleide, der von der Wäscheversorgung weit entfernt liegt. Für Kleiderausgabe- und Abwurfautomaten werden hier ebenfalls Stellflächen benötigt. Da sie wegen Brandlasten und enger Flure nicht auf den Gangflächen platziert werden dürfen, sind entsprechende Räumlichkeiten erforderlich.
Vor diesem Hintergrund wird ein integriertes System benötigt, das platzoptimierte Spinde- und Umkleideflächen ermöglicht, die den hohen hygienischen Anforderungen eine Krankenhausbetriebes entsprechen.
Ergebnis der Marktrecherche:
Nach erfolgter Marktrecherche können die für das Klinikum Oldenburg zwingend erforderlichen Voraussetzungen nur durch Spinde der Fa. ZippSafe erfüllt werden.
Die Fa. Zippsafe ist alleiniger Inhaber und ausschließliche Nutzungsberechtigte der Patente WO2017072291A2 („DEVICE, SYSTEM AND METHOD FOR STORING ITEMS“) sowie WO2020053173A1 („LOCK MECHANISM“). Dabei handelt es sich um ein intelligentes platzsparendes Garderoben-/Aufbewahrungssystem, das Diebstahl und Manipulation aktiv erkennt.
Durch modulare, flexible Wäschesäcke innerhalb eines kompakten Korpus wird der vorhandene Raum deutlich effizienter genutzt. Je nach Bedarf können Mitarbeitende nur eine Hose und ein Shirt verstauen oder umfangreichere Taschen oder Bekleidung unterbringen; dank herausziehbarem Bügelsystem bleiben Kleidung sowie Schals oder andere Textilien ordentlich aufgehängt. Große Gegenstände finden in den Schließtaschen Platz, während integrierte Schuhfächer Schuhe und Kleidung sauber trennt. Die Taschen sind antimikrobiell und wasserabweisenden beschichtet und zwei grosse Innenfächer ermöglichen eine Trennung von Frischwäsche und Strassenkleidung, was das Kontaminationsrisiko minimiert.
Die ZippSpace-Spindsysteme arbeiten mit RFID-Kartenlesern, damit Türen automatisch geöffnet und geschlossen werden und die Belegung zentral über die ZippManager-Software verwaltet werden kann. Damit lässt sich die Spindvergabe schnell, transparent und fehlerarm gestalten.
In der Praxis bedeuten diese Vorteile eine klare Reduktion des Platzbedarfs pro Spind: Konventionelle Spinde benötigen rund 66–67 Spinde pro 40 m², während ZippSpace-Systeme rund 200 Spinde pro 40 m² ermöglichen. Dadurch lässt sich der notwendige Flächenbedarf deutlich verringern, was insbesondere vor dem Hintergrund der geplanten Umzüge und Neuordnung innerhalb des Klinikums und des Platzmangels im Bestand eine signifikante Entlastung darstellt.
Nicht zuletzt adressiert dieses Konzept auch die Bedürfnisse von Studierenden und temporären Nutzern, die im zukünftigen Uniklinik-Betrieb regelmäßig Spinde benötigen werden. Insgesamt führt der Einsatz der ZippSpace-Systeme zu einer effizienteren Raumnutzung, erleichtert die digitale Verwaltung und reduziert operative Aufwände – bei gleichzeitig sichereren, gut organisierten und flexibleren Umkleide- und Spindflächen im Klinikum Oldenburg.
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Quelle Bekanntmachungsservice (oeffentlichevergabe.de) (CC0) · Bekanntmachung b4ee6dd5-eaa7-4128-8cb4-b3dadbe2701b, Version 1 · bei uns aktualisiert · Stand