Vergabekarte
VergabeEU-weitDienstleistungenveröffentlicht

RV Laborplanung

Lage: Offenbach (Landkreis), Hessen
Höchstwert der Rahmenvereinbarung
264 Tsd. €
264000€ · kein Auftragswert veröffentlicht
Angebote
3
eingegangen
Zuschlag / Vertragsschluss
Di., 03.06.2025
bekannt gemacht 26.06.2025

Ergebnis

Zuschläge nach Losen
AuftragnehmerAngeboteAuftragswertZuschlag
LCI Labor Concept Ingenieurgesellschaft mbHKleinstunternehmen3264000€Höchstwert Rahmenvereinbarung03.06.2025Vertragsschluss

Beschreibung

Ziel dieses Verhandlungsverfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung der Anlagengruppe 7 (labortechnische Anlagen) gem. § 53 ff HOAI 2021 für die Ausführung von Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen der Büro- und Laborräume in den verschiedenen Abteilungen des PEI und des UBA. Ein kleiner Teil der Maßnahmen wird sich auf Instandsetzungs- und Instandhaltungsmaßnahmen beschränken. Zu den Aufgaben der Planerleistungen gehören die Bearbeitung der LPH 2 und 3 sowie 5 bis 8. Die Leistungen werden in Form einer Rahmenvereinbarung, über eine Laufzeit von mindestens einem Jahr mit der Option der jährlichen Verlängerung auf insgesamt vier Jahre, mit voraussichtlich insgesamt 12 Maßnahmen vergeben.

Gegenstand des Loses

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) mit seinem derzeitigen Standort in Langen ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Es fördert durch Forschung und Prüfung die Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit biomedizinischer Impfstoffe und Arzneimittel.

Das Institut besteht aus 9 Gebäuden, die zum größten Teil von 1984 bis 1987 geplant und ab 1988 realisiert wurden. Die Gebäude sind mittels Gänge oder überdachten Wegen miteinander verbunden. Haus 1 ist ein Verwaltungsgebäude mit Büronutzung, die Häuser 6 und 9 beherbergen zentrale technische Anlagen, Werkstätten und Büros, in den Häusern 2, 3, 4 und 5 sind vorwiegend Büros und Laboratorien untergebracht und in den Häusern 7 und 8 im Besonderen Laboratorien und Tierhaltungsanlagen. Die Gebäude sind als Massivbau mit Flachdächern errichtet, alle Wände sind Mauerwerk oder Beton. Strukturell sind alle Gebäude in einem ähnlichen Stützenraster aufgebaut. In diesem Raster sind die einzelnen Räumlichkeiten, Flurbereich und Mittelzonen angeordnet und je nach Nutzung auf 3 m, 6 m, 9m etc. erweitert. Die Häuser 2 bis 5 sowie 7 und 8 haben über jedem Nutzgeschoss, mit Fluchtbalkonen an der Fassade, ein darüberliegendes Technikgeschoss mit 2,30 m Raumhöhe die zusammen jeweils eine Brandschutzeinheit bilden. Über den sogenannten "Ringkanal", einem sich im Untergeschoss befindlichen und in Ringform verlaufenden Kanalbaus, werden die Gebäude 1 bis 9 zudem medientechnisch versorgt und miteinander verbunden.

Zum Betreten des Haupthauses bzw. des Geländes ist eine Zutrittsgenehmigung erforderlich. Zusätzlich ist der Zugang zu den Laboratorien mit Schutzstufe 1 bis 3 eine Einweisung durch das zuständige Personal notwendig. Das gesamte Betriebsgelände ist eingezäunt und wird überwacht.

Die zu erwartenden Maßnahmen beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Umbau und der Modernisierung von Laboratorien im Paul-Ehrlich-Institut. Bestehende Labore und vormalige Büros müssen nach neuen Nutzeranforderungen in Laborräume umgebaut und ertüchtigt werden.

Zu den Planungsleistungen können die Bearbeitung der LPH 2,3 und 5-8 sowie die Sichtung und Überprüfung der Bestandsunterlagen und das Erstellen von Bestandsplänen gehören.

Bei der Ausführung ist eine koordinierte Rücksprache mit Nutzer und LBIH zwingend erforderlich, da der Umbau mit dem reibungslosen Gebäudebetrieb einhergehen muss.

Ein kleiner Teil der Maßnahmen wird sich auf Instandsetzungs- und Instandhaltungsmaßnahmen beschränken. Diese können sowohl im Paul-Ehrlich-Institut als auch im Bundesumweltamt anfallen.

Eckdaten

Art des Auftraggebers
Körperschaft des öffentlichen Rechts auf BundesebeneBundesauftraggeber
Erfüllungsort
Paul-Ehrlich-Straße 51-59, 63225 LangenNUTS DE71C
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Auftragsart
Dienstleistungen
Vergaberegime
EU-weite Vergabe (oberhalb der EU-Schwellenwerte)
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU (öffentliche Auftragsvergabe)VgV
Art der Bekanntmachung
Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Geschätzter Wert
264000€netto, laut Bekanntmachung
Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstwert der Rahmenvereinbarung
264000€Obergrenze, kein Auftragswert
Für KMU geeignet
nicht angegeben
Geschäftszeichen
VG-F-0432-2024-2067
Veröffentlicht
abgesendet Mi., 25.06.2025, 14:25 Uhr MESZ
Bekanntmachung
913cbc30-16f7-484f-bb86-bdb79d313ffaVersion 1
Verfahrens-ID
29b19221-5c7b-4a48-a23b-a716daf77efa
Nachprüfungsstelle
Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Bonnzuständig für Rügen und Nachprüfungsanträge
Datenformat
eForms-Bekanntmachungeforms-de-2.0
Laufzeit
02.06.2025 – 31.03.2026
Verlängerungen
höchstens 3Die Beauftragung der Leistungen erfolgt im Rahmen von Einzelaufträgen in Leistungsstufen. Vorbehalten ist die teilweise Beauftragung von Leistungsstufen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung von Leistungen, die der Rahmenvereinbarung unterfallen, besteht für den Auftragnehmer nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Leistungen, die der Rahmenvereinbarung unterfallen aus sachlichen Gründen, anderweitig zu vergeben.
Optionen
Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt ein Jahr und verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn nicht eine Partei 6 Monate vor Ablauf der Vertragszeit erklärt, den Vertrag nicht fortsetzen zu wollen. Die maximale Gesamtlaufzeit beträgt vier Jahre.

Kategorien (CPV)

Verlauf des Verfahrens

  1. Ausschreibungansehen
  2. Vergabediese Seite

Quelle Bekanntmachungsservice (oeffentlichevergabe.de) (CC0) · Bekanntmachung 913cbc30-16f7-484f-bb86-bdb79d313ffa, Version 1 · bei uns aktualisiert · Stand