Hyper-V Server
Zusätzliche Informationen
Vollständig anzeigen
A) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich auf der Vergabeplattform zum Herunterladen zur Verfügung. Sofern während des Vergabeverfahrens Änderungen an den Vergabeunterlagen vorgenommen oder zusätzliche Informationen bereitgestellt werden, erfolgt dies ebenfalls ausschließlich auf elektronischem Weg über die Vergabeplattform. Die potentiellen Bieter werden hierüber nur gesondert informiert, wenn Sie sich auf der Vergabeplattform registrieren. Anderenfalls obliegt es den Bietern selbst, regelmäßig zu prüfen, ob auf der Vergabeplattform neue Informationen zum Verfahren bereitstehen.
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B) Die Teilnahmeanträge/Angebote sind in Textform ausschließlich über die Vergabeplattform einzureichen. Auf postalischem Wege oder per E-Mail übermittelte Teilnahmeanträge/Angebote sind nicht zugelassen.
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C) Die Bieter haben eine Eigenerklärung darüber einzureichen, ob Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB, nach §§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 AEntG, nach §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 21 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG vorliegen (s. Formblatt 2F2.1 Eignung in den Vergabeunterlagen).
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D) Sofern sich Bietergemeinschaften beteiligen, ist mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, in der u. a. ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird und die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird. Das Formblatt Eignung und die weiteren Eigenerklärungen sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bietergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.
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E) Das Formblatt Eignung (Anlage 2F2.1 ff.) ist auch zu verwenden von Nachunternehmen, welche Teile des Auftrags erbringen sollen (Unteraufträge gemäß § 36 VgV), und Drittunternehmen, auf deren Eignung sich der Bieter/die Bietergemeinschaft beruft (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV). Nachunternehmen müssen lediglich die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Anlage 2F2.1.) abgeben. Drittunternehmen müssen ebenfalls die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen abgeben. Darüber hinaus sind Angaben zu denjenigen Eignungskriterien zu machen, die der Bieter/die Bietergemeinschaft im Rahmen der Eignungsleihe in Anspruch nehmen will.
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F) Fragen zu den Vergabeunterlagen (Bieterfragen) sind im Hinblick auf § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV spätestens bis zum 9. Kalendertag vor Ablauf der Angebotsfrist in Textform über den entsprechenden Projektraum des Vergabeportals zu stellen.
Beschreibung
Gegenstand des Loses
Das Klinikum Crailsheim plant im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) FTB 7 den Aufbau einer neuen IT-Infrastruktur. Damit soll ein stabiler Betrieb der IT-Systeme in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner sichergestellt werden. Ziel ist es, die Effizienz, Qualität und Sicherheit der medizinischen Versorgung zu verbessern. Im Leistungsverzeichnis werden die notwendigen Anforderungen zur Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen des KHZG definiert.
Der technische Schwerpunkt dieses Projekts liegt auf der Beschaffung von Hardwarekomponenten sowie der Implementierung von IT-Basisstrukturen in den Rechenzentren 1 und 2, inklusive Zubehör und Dienstleistungen für das Klinikum Crailsheim, Landkreis Schwäbisch Hall Klinikum gGmbH.
Das Klinikum Crailsheim betreibt eine eigenständige IT-Umgebung zur Unterstützung der Geschäftsprozesse und bietet zahlreiche IT-Services im klinischen Bereich an. Aktuell wird eine auf Hyper-V 2022 basierende Clusterumgebung zur Servervirtualisierung betrieben, die Server verteilt auf Hyper-V Serversysteme in 2 Serverräumen bestehen. Da Wartungsverträge für wichtige Teile der IT-Infrastruktur in den Jahren 2024-2025 auslaufen, ist die Beschaffung neuer Komponenten erforderlich.
Die neue Serverumgebung wird weiterhin auf der Virtualisierungstechnologie basieren. Geplant ist der Aufbau einer redundanten Clusterumgebung mit 8 Knoten, verteilt auf zwei Rechenzentren. Diese Konfiguration bildet die Grundlage für die Hyper-V-Plattform zur Servervirtualisierung des Klinikums in den kommenden Jahren.
Im Rahmen der geplanten Server-Neubeschaffung beabsichtigen wir, die Systeme herstellerspezifisch auf Hardware des Herstellers Hewlett Packard Enterprise (HPE) auszurichten. Die Entscheidung ist durch mehrere technische und konzeptionelle Faktoren begründet, die im Interesse einer zukunftssicheren, einheitlichen und effizienten IT-Infrastruktur getroffen wurden.
• Aktuell haben wir ein SAN Storage auf Basis der HPE Alletra MP 10000 Serie in Verbindung mit HPE B3600 SAN-Switches implementiert. Für eine optimale Ausnutzung der Funktionen dieser hoch performanten Speicherlösung ist eine nahtlose In-tegration der Hyper-V Server in die bestehende HPE-Infrastruktur erforderlich.
• Ein zentraler Aspekt ist die konsolidierte Verwaltung aller Komponenten über die cloudbasierte Management-Plattform von HPE. Diese bietet umfassende Möglichkeiten zur einheitlichen Überwachung, Steuerung und Wartung der gesamten Umgebung - von den Servern über das Storage bis hin zum Netzwerk. Die Nutzung verschiedener Managementsysteme für Server und SAN würde nicht nur die Komplexität erhöhen, sondern auch potenzielle Fehlerquellen schaffen, die sich negativ auf Betriebssicherheit und Effizienz auswirken können.
• Zudem gewährleistet die Kombination von HPE Hyper-V Servern mit HPE Alletra MP Storage eine maximale Interoperabilität. Durch die Verwendung herstellerseitig optimierter Treiber, Firmware und Managementschnittstellen kann eine stabile, performante und vollständig unterstützte Infrastruktur realisiert werden. Dies reduziert die Gefahr von Inkompatibilitäten und erleichtert den Support im laufenden Betrieb erheblich.
Aus diesen Gründen kann die Beschaffung von Hyper-V Servern ausschließlich auf Basis von HPE-Hardware erfolgen und wird somit herstellerspezifisch ausgeschrieben.
Die Einzelheiten sind der "Anlage 1" zu diesen Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Eckdaten
- Vergabestelle
- Landkreis Schwäbisch Hall Klinikum gGmbHGartenstraße 21, 74564 Crailsheim
- Art des Auftraggebers
- Von einer Landesbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches UnternehmenÖffentliches Unternehmen
- Erfüllungsort
- 74564 Crailsheim · Schwäbisch HallNUTS DE11A
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- Auftragsart
- Lieferleistungen
- Vergaberegime
- EU-weite Vergabe (oberhalb der EU-Schwellenwerte)
- Rechtsgrundlage
- Richtlinie 2014/24/EU (öffentliche Auftragsvergabe)VgV
- Art der Bekanntmachung
- Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
- Geschätzter Wert
- nicht veröffentlicht
- Für KMU geeignet
- nein
- Geschäftszeichen
- LSHK KHZG 02/2025
- Veröffentlicht
- abgesendet Fr., 11.07.2025, 17:28 Uhr MESZ
- Bekanntmachung
- 805dab63-9850-4529-b2b4-76021ee2a03bVersion 1
- Verfahrens-ID
- d1fd38e2-45b0-4bef-8eed-60b2d38abfdb
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer des Landes Baden-Württemberg bei dem Regierungspräsidium Karlsruhe, Karlsruhezuständig für Rügen und Nachprüfungsanträge
- Datenformat
- eForms-Bekanntmachungeforms-de-2.0
- Laufzeit
- 60 Monate
- Optionen
- Sind - sofern vorliegend - abschließend in den Vergabeunterlagen aufgeführt.
Kategorien (CPV)
Verlauf des Verfahrens
- Ausschreibungdiese Seite
- Vergabeansehen
Quelle Bekanntmachungsservice (oeffentlichevergabe.de) (CC0) · Bekanntmachung 805dab63-9850-4529-b2b4-76021ee2a03b, Version 1 · bei uns aktualisiert · Stand